Apple hat bekannt gegeben, dass es in Zukunft 30% der revenues aller Einkünfte aus subscription based services einbehalten wird. Ein Schritt, der eine Richtung andeutet, die weit über den üblichen Plattform-Content Konflikt hinausgeht.
Full Story »Apple, die GEZ und warum die digitale Revolution endet bevor sie beginnt
Fallende Informationsmonopole, Götterdämmerung der Publisher und Chancen für die Content Strategie
Die Informations- und Kommunikationsbranchen sind im Umbruch, das ist nichts neues. Ein zentraler Treiber des Wandels sind fallende Informationskosten sowohl in der Produktion (z.B. in der Musikindustrie, im Verlagswesen oder in der Unterhaltungsbranche) als auch in der Distribution, wo die alten Monopole TV, Printmedien, CDs usw. gegen neue, frei zugängliche Kanälen bestehen müssen. Es scheint als ob sich in Zukunft die traditionellen Provider von Musik, Nachrichten und anderen cultural products von ihrer exklusiven Gatekeeper Stellung verabschieden werden müssen und damit auch von der Lizenz zum Gelddrucken, die sie in den letzten Jahrzehnten inne hatten. An ihre Stelle werden möglicherweise Marken, Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen treten, die Interesse an der Distribution von Inhalten weniger aus primär geschäftsmodellinhärentem Antrieb sondern vielmehr aus einem anderen Antrieb heraus wie Marketing / Werbung / Kundenbindung (oder auch rein kreativer Antrieb, Begeisterung bis hin zum Idealismus, was aber nur am Rand Gegenstand dieses posts sein wird). Ein Feld voller Chancen für alle Kommunikationstreibenden also.
Full Story »Produktfeeds, Mash-ups, Open Graph und der Kaufprozess
Das Mediennutzungsverhalten der Konsumenten ändert sich. Ein kleiner Schauplatz dieses Wandels ist die Evolution des Kaufprozesses – Kaufprozesse werden komplexer und vielschichtiger, selbst der Kaufvorgang an sich steht vor einem radikalen technologiegetriebenen Wandel.
Full Story »Display Advertising – wohin fährt das Flaggschiff der digitalen Markenführung?
Trotz Krise ist Onlinewerbung auch im letzten Jahr wieder gewachsen und liegt jetzt auf Platz 3 der Mediengattungen. Der OVK prognostiziert, dass Online schon in zwei bis drei Jahren an Print vorbei auf Platz zwei gezogen sein wird. Digitale Markenführung war neben social media das Hypethema 2009 und ist es nach wie vor. Es ist Konsens, dass die Zukunft der Markenkommunikation digital ist, manche ganz Eilige behaupten sogar, dass das bereits der Status quo ist. Dennoch werde ich manchmal das Gefuehl nicht los, dass es mit der digitalen Markenfuehrung noch nicht so weit her ist und dass mehr darueber gequatscht wird, als dass der Leitmedien- und damit auch der vielbeschworene Paradigmenwechsel bereits stattfindet. Speziell das Flaggschiff des digitalen Marketings – Display Advertising – scheint mir gegenwaertig etwas unentschlossen und mit eher mäßiger Geschwindigkeit lieber durch alte und bekannte Gewaesser zu fahren als zu den oft gepriesenen neuen Ufern aufzubrechen. Aber wie kann das Schiff an Fahrt aufnehmen? Wo wird die Reise hingehen? Und wo sind wir ueberhaupt?
Full Story »Wikitude – the end of online marketing as we know it?
In letzter Zeit liest man vermehrt über Wikitude, einer Mischung aus Augmented reality und Wikipedia für Mobiltelefone. Ich bin davon überzeugt, dass Wikitude eine der Killer Apps der nächsten Jahre werden wird. Wie soll es anders sein, vereint diese kleine app doch Elemente aus allen digitalen Superwachstumssegmenten – sie ist mobile, location based, community driven und bietet eine user experience, die auf einer schicken neuen Technologie basiert.
Aber das ist womöglich erst der Anfang.
Digitale Markenführung – die vier Megatrends
Die Zeichen sind alle sehr eindeutig – die klassischen Medienvertriebsstrukturen (TVKonzerne, Printverlage, Webportale) werden in den naechsten fuenf bis zehn Jahren neue Geschaeftsmodelle entwickeln oder verschwinden. Die Nutzer werden in Zukunft Ihre Medieninterfaces selbst konfigurieren und hierbei natuerlich auch entscheiden, ob und wenn ja, welche Werbung sie sehen wollen. Es wird schwieriger Reichweite zu kaufen und die Reaktanzen auf irrelevante Werbung werden höher, so wie die jungen Leute von heute mit Ihrem Mediennutzungsverhalten älter (und mehr) werden. Advertising wird in Zukunft in vielen Bereichen auf einem even playing field ausgetragen, die hohen Eintrittshuerden der Vergangenheit (millionenschwere Mediabudgets) werden vielerorts an Bedeutung verlieren.
Was heisst das fuer die Werbetreibenden? Ich sehe hier vier große trends, um die sich advertiser kuemmern werden muessen.
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