Werbereaktanzen in der Praxis – Ergo, Myspace und die Layer Ads

Letzte Woche wollte ich mich mal wieder in mein Myspace Konto einloggen. Leider hatte die Ergoversicherung die Homepage komplett mit Wallpaper und Videolayer belegt. Richtig fett. Wahrscheinlich um den Beweis anzutreten, dass Display auch auf Web 2.0 Angeboten wahrgenommen wird, auch wenn seit langem die Gerüchte kursieren, dass gerade hier Werbemittel gar nicht wahrgenommen oder goutiert werden (wie unlängst wieder in einer Studie vom Marktforschungsunternehmen Innofact AG festgestellt und auch von Nielsen in einer anderen Studie nahegelegt. Dass myspace hierbei keine Ausnahme macht, stellte schon vor Jahren Spreadshirt-Amerika Chef Seremet fest, der in einem Interview von “anemic click-through rates” sprach und auch an facebook keinen Gefallen finden konnte. Gut in diesem Fall ging es auch um performance…)

Ergo ging es dagegen definitiv um Awareness, die Werbung war jedenfalls nicht zu übersehen. Und leider auch nicht zu umgehen. Der Layer entlud sich nämlich nicht – weder nach Ablauf noch nach Wegclicken – und der content darunter (pikanterweise die login-Box) blieb verdeckt und nicht clickbar. Irgendjemand hat wohl vergessen eine Adserverspezifikation einzuhalten. Ich habe früher auch schon mal so ein layer ad rausgeschickt, das passiert eben. Ist zwar ein bisschen peinlich, normalerweise aber auch nicht schlimm, ein reload und man kommt wieder auf den content. In diesem Fall war man aber zusätzlich auch noch bemüht das maximal mögliche Mediabudget auszugeben und hat den layer ad ohne frequency cap eingestellt. Mit dem Ergebnis, dass ich den ganzen Tag nicht in meinen Account kam.

Inzwischen hat es wohl jemand bei myspace oder bei der Mediaplus gemerkt, der layer ist weg und man kommt wieder rein. Daher hier unten noch der Videobeweis.

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/studie_facebook_fans_lieben_werbung_aber_nicht_auf_facebook
It's very calm over here, why not leave a comment?

Leave a Reply